Nürtinger Bürgerinitiative gegen Hochspannungsleitungen über Wohngebieten


Informationen - Mast- und Leitungsbrüche

Dies sind nur einige Beispiele von Mastbrüchen.

Was für eine Horrorvision:
Mastbruch über Wohngebieten - können Sie noch ruhig schlafen, meine Herren Vorstände der Neckarwerke, Herr Oberbürgermeister und die Verantwortlichen in den Behörden und der Politik
für die Hochspannungsleitung über Wohngebiete ???

Sage nachher niemand, es war unvorhersehbar und unabwendbar! SIE kennen die Gefahr!

Neue Serie von Mast- und Leitungsbrüchen - 25./26. November 2005

Könnten auch in Nürtingen die Masten brechen?

Auszüge aus dem Zeitungsartikel:
Zitat Anfang:

Nürtingens Oberbürgermeister Heirich wartet in der Zwischenzeit noch auf eine Stellungnahme des Konzerns (EnBW). "Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass solche Leitungen nicht über bebautes Gebiet gehören"...
"Wir sind der Auffassung, dass die Anlage weg muss, aber dazu braucht man die EnBW", sagt er.
...
Eine Verlegung könnte sich indes auch mit Hilfe der EnBW schwierig gestalten. Einige Grundstücksbesitzer auf der Ausweichtrasse wollten nicht verkaufen, so Heirich. Das Regierungspräsidium lehne eine Enteignung ab, da die bestehende Trasse genehmigt sei.

Zitat Ende


Kommentar von Manfred Richey, Mitglied des Organisationsausschusses der NBI:

Einer schiebt die Schuld auf den Anderen!
Die EnBW haben nur die Gewinnoptimierung im Sinn, auch wenn dies auf Kosten der Gesundheit betroffener Bürger geht! Man verschanzt sich hinter der Natur, für deren Katastrophen man ja nichts kann... Aber die Gefahren gehen von der Leitung und von den Masten aus! Wenn sich Naturkatastrophen häufen, dann müssen die Verantwortlichen der EnBW und die Politiker handeln - und zwar schnell!

Hat man nach mehreren naturbedingten Hochwasserkatastrophen nicht die Dämme verstärkt und erhöht? Hat man nicht das Asbest aus Bauwerken entfernt? Hat man nicht den Autoherstellern Katalysatoren aufgezwungen? Setzt man nicht jetzt Dieselrußfilter durch?

Nur bei den Energieversorgern beruft man sich auf Genehmigungen aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts und dass diese weiter Bestand haben...

Das ist schlicht ein Skandal, den die EnBW aber vor allem die Politiker zu verantworten haben! Im Notfall verweist man darauf, dass die Masten und Leitungen den Vorschriften der EU entsprechen...

Das Regierungspräsidium lehnt eine Enteignung ab, weil die bestehende Trasse (nach uralten Gesetzen) genehmigt sei. Kein Wort darüber, dass eine solche Trasse über Wohngebiete und Schulen heute nicht mehr genehmigt würde. So leicht können es sich die Politiker machen.

Was muss passieren? Müssen erst die Masten brechen und Menschen - auch Schulkinder! - getötet werden? Waschen Sie dann Ihre Hände in Unschuld, Herr Regierungspräsident Dr. Andriof, Herr Oberbürgermeister Heirich, die Verantwortlichen der EnBW und nicht zletzt - die Grundstücksbesitzer, die sich weigern, zu verkaufen bzw. die Trasse über schmale Äckerle oder Wiesen führen zu lassen?

Nehmen Sie Ihre Aufgaben und Verantwortungen für die Menschen - Erwachsene und Kinder - etwas ernster - bitte!


Zitat bzw. Artikel aus der Nürtinger Zeitung vom 31.12.2005:

Nürtinger Masten

Artikel als PDF ansehen: Nuertinger_Masten.pdf (ca. 656kB, wird in neuem Fenster geöffnet)


Zitat (Quelle: www.yahoo.de):

Schnee legt Stromversorgung im Münsterland lahm
Coesfeld (AFP) - Im westlichen Münsterland haben die Menschen bereits die zweite Nacht ohne Strom verbringen müssen: Die durch den Wintereinbruch verursachte Störung in der Versorgung hält weiter an. Betroffen waren insgesamt 25 Kommunen mit rund 250.000 Einwohnern; erste Gemeinden konnten nach Angaben des Energiekonzerns RWE bis zum Morgen wieder ans Netz angeschlossen werden. Rund 300 Mitarbeiter des Netzservices und der Bereitschaftsdienstes seien im Dauereinsatz. Die Polizei im Kreis Coesfeld warnte angesichts tiefhängender Stromleitungen vor "akute Lebensgefahr".
Im Kreis Coesfeld riefen am Abend Polizei und Feuerwehr die Bevölkerung per Lautsprecheransagen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen. Ein Stromausfall drohte den Angaben zufolge dort nicht.

Tausende im Münsterland in zweiter Nacht ohne Strom
Münster (dpa) - In Nordrhein-Westfalen hat sich die Lage nach dem Schneechaos leicht entspannt. Sechs Gemeinden in den Kreisen Steinfurt und Borken konnten wieder an das Stromnetz angeschlossen werden. Dennoch mussten tausende Menschen die zweite Nacht in Folge ohne Strom verbringen. Wegen der unter der Schnee- und Eislast tief hängenden Stromleitungen warnen die Einsatzkräfte vor weiteren Ausfällen und Lebensgefahr. Der Wintereinbruch hatte auch in anderen Bundesländern für Probleme gesorgt.

Hintergrund: Warum fiel der Strom aus?

 hochhoch

Gebogen unter der Eislast: Strommast im Münsterland.
Münster/Dortmund (dpa) - Der Stromversorger RWE hat die Risse von Stromleitungen und den Bruch von Masten im Münsterland mit der außergewöhnlichen Wettersituation begründet. Der extrem nasse Schnee habe sich wie ein Panzer um die Stromkabel gelegt.
«Die Leitungen trugen einen oberarmdicken Eismantel», sagte der Sprecher des Netzbetreibers RWE Westfalen-Weser-Ems, Klaus Schultebraucks, am Sonntag der dpa.
Das hohe Gewicht der Leitungen gepaart mit Sturmböen habe schließlich Masten von Hochspannungsleitungen einknicken lassen. Die Ausfälle hätten sich dann auf alle nachgelagerten Spannungsebenen übertragen. Umleitungen, wie bei Ausfällen einzelner Leitungen üblich, konnten nicht mehr geschaltet werden, sagte Schultebraucks.

Er trat Spekulationen entgegen, wonach Masten und Leitungen im Münsterland überaltert gewesen sein könnten. «Hier stehen dieselben Masten wie in Bayern oder in Österreich», sagte er. Die Technik sei auf modernstem Stand.

Zitat-Ende

Massenweise Mastbrüche - stimmungsvolles (Skandal-)Bild...

Masten und Leitungen im Münsterland seien nicht überaltert gewesen.
«Hier stehen die selben Masten wie in Bayern oder in Österreich», sagte der Sprecher des Netzbetreibers RWE Westfalen-Weser-Ems, Klaus Schultebraucks.
Die Technik sei auf modernstem Stand.

Toll! Das bedeutet, dass jederzeit bei vergleichbarer Wettersituation auch an anderen Orten die Masten zusammenbrechen! Damit gibt ein großer Energieversorger zu, dass die Masten den heutigen Umweltanforderungen nicht mehr gewachsen sind.

Ein Hurrikan jagt den nächsten, ein "nicht vorhersehbares" Unwetter jagt das nächste - die Wetterkapriolen haben drastisch zugenommen - Tendenz steigend!.

Es wird Zeit, endlich zu handeln!

Alle Hochspannungsleitungen müssen schnellstens aus Wohngebieten bzw. aus bewohnten Gebieten verlegt werden. Entweder raus auf freies, unbewohntes Gelände oder unter die Erde, als Erdkabel.

Genau das fordert die NBI schon seit Jahren.

Einige frühere Fälle

Mastbruch Spektakuläre Fälle:

Warngau/Oberbayern 1994 40 Masten
Allgäu 1994 70 Masten
Hessen 1996 9 Masten
Peine 1997 14 Masten

Mastbruch - einer von vielen! Mastbruch in PeineMastbruch
Peine, Juli 1997 - Mastbruch direkt neben dem Haus!

Mastbruch Mastbruch in Frankreich -
einer von hunderten

Dezember 1999 - Sturm "Lothar"
Mastbruch in Frankreich 1999

Sturm Lothar knickt reihenweise Strommasten! Am 26. Dezember 1999 hat der Sturm Lothar in Süddeutschland und in der Schweiz reihenweise Strommasten geknickt. Auch ganz in unserer Nähe bei Ludwigsburg und Besigheim...

In der Schweiz sollen laut einer Meldung in Yahoo über 600 (Sechshundert!) Masten geknickt worden sein und ca. 30 km (dreißig Kilometer!) Leitung sind heruntergefallen.

Hier einige Bilder:

MastbruchIn Nürtingen wohnen mehrere hundert Bürger direkt unter oder neben der Stromautobahn - eine mehrstöckige Fernleitung der Neckarwerke Stuttgart geht direkt über unsere Köpfe hinweg. Auch über oder direkt neben Schulen und Kindergärten!

Bei den zu erwartenden Stürmen - Tendenz zunehmend - kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es die ersten spektakulären Todesfälle gibt!
 

Mastbruch


Die betroffenen Bürger können nachts nicht mehr ruhig schlafen. Darum appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und bei den Stromerzeugern:

Handeln Sie endlich!

Jetzt und schnell!

Lassen Sie diese unheilbringenden Leitungen verlegen - sofort!



©Copyright NBI Nürtingen • Design: Ing.-Büro Richey • Aktualisiert 31.12.2005